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Angkor Centre for Conservation of Biodiversity (ACCB) in Kambodscha

Vögel im ACCB

Großer Marabu (Leptoptilos dubius)
Der Große Marabu – auch Argala Marabu genannt – erreicht eine Körperlänge von 145-150 cm mit einer Flügelspannweite von 250 cm. Sein Gefieder ist auf der Oberseite der Flügel und des Körpers schwarz, auf der Unterseite weißlich oder hellgrau. Der rosafarbene Kopf und der Hals sind kahl, was eine Anpassung an das Leben als Aasfresser darstellt. Die Kopffedern würden schnell mit Blut und anderen Stoffen verkleben, ein kahler Kopf ist leichter sauber zu halten. Der gelbe Schnabel ist lang, dick und kräftig. Die Nahrung dieses Vogels besteht nicht nur aus Aas, sondern auch aus kleinen Amphibien und Reptilien. Die Art lebt in tropischen Feuchtgebieten Südostasiens, seine Brutgebiete sind jedoch auf Assam und Kambodscha begrenzt. Das Nest wird aus Stöcken in einem Baum errichtet, ein Gelege besteht aus 2-4 Eiern. Als Vertreter der Familie der Störche bildet der Große Marabu auch häufig Kolonien. Der Verlust von Brutgebieten und die fortschreitende Zerstörung des Lebensraums haben diesen Vogel an den Rand der Ausrottung gebracht. Von der IUCN wird der Große Marabu als bedroht (endangered) geführt.

Sunda-Marabu (Leptoptilos javanicus)
Der Sunda-Marabu – auch Kleiner Marabu oder Kleiner Adjutant genannt – ist mit einer Körperlänge von 110-120 cm und einer Flügelspannweite von 210 cm etwas kleiner als sein größerer Verwandter; auch sein Schnabel ist etwas dünner. Das Gefieder ist ebenfalls auf der Oberseite der Flügel und des Körpers schwarz, auf der Unterseite hellgrau; im Gegensatz zum Argala besitzen Sunda-Marabus jedoch keine weiße Halskrause im Nackenbereich. Die Nahrung besteht vor allem aus Fischen, aber auch Lurche, Krebstiere, Heuschrecken und kleine Nagetiere werden gefressen. Der Verlust von Brutgebieten und die fortschreitende Zerstörung des Lebensraums – tropische Feuchtgebiete Südostasiens – haben dazu geführt, dass die Art von der IUCN als gefährdet (vulnerable) eingestuft wird.

Wasservögel
Verschiedene Arten von Wasservögeln leben in der Region rund um das ACCB. Diese Vogelarten leben in Sümpfen, Mangroven, Reisfeldern und an Seen. Die Reiher waten durch das flache Wasser und fangen Fische, Krabben und andere kleinere Tiere. Die meisten Enten ernähren sich von Pflanzen und ergänzen ihren Speisenplan durch kleine Insekten und andere im Wasser lebende Organismen.
Im ACCB werden Wasservögel wie Silberklaffschnabel (Anastomus oscitans), Kuhreiher (Bubulcus ibis), Nachtreiher (Nycticorax nycticorax), Seidenreiher (Egretta garzetta) und Zwergpfeifgänse (Dendrocygna javanica) gehalten.
Wasservögel sind hauptsächlich durch die Jagd bedroht. Auf lokalen Märkten werden die erlegten Tiere für den menschlichen Verzehr zum Kauf angeboten. Die Jagd im großen Maßstab bedroht vor allem die größeren Vogelarten der Region.

Greifvögel
Im ACCB leben derzeit verschiede Arten von Greifvögeln. Zwei Weihenarten, die Schlangenweihe (Spilornes cheela) und der Brahminenweih (Haliastur indus), sowie eine Eulenart, die Halsband-Zwergohreule (Otus lettia), leben im ACCB. Brahminenweihen sind bis 50 cm große Taggreifvögel, die an Flüssen, Seen und Reisfeldern in ganz Südostasien leben. Sie ernähren sich von Krabben, Schlangen, Fischen, Fröschen, Insekten und auch von Aas.

Ährenträgerpfau (Pavo muticus)
Der Ährenträgerpfau ist ein großer bodenlebender Vogel, der als Lebensraum trockenen Mischwald mit Unterwuchs sowie Waldränder am Ufer von Weihern und Flüssen bevorzugt. Dort ernährt er sich vorwiegend von Körnern, Samen, jungen Pflanzentrieben, Blättern, Früchten, Insekten, Fröschen und Eidechsen. Kambodscha gehört zu den weltweit letzten Verbreitungsgebieten dieser Art. In der Roten Liste wird die Art als gefährdet geführt. Der Rückgang der Ährenträgerpfauen wird durch die Zerstörung ihres Lebensraumes und der Jagd nach seinem schönen Federkleid und seinen Gelegen gefährdet. Außerdem werden die Vögel auch lebend aufgrund der hohen Attraktivität illegal gehandelt.

Weitere Vogelarten im ACCB
Außerdem lebt eine weitere Vogelart im ACCB, der Bartsittich (Psittacula alexandri). Bartsittiche sind in sieben Unterarten über fast ganz Südostasien verbreitet. Dort leben sie häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen und in Parkanlagen, wo sie sich von Früchten, Nüssen, Knospen und Blättern ernähren.

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Letzte Aktualisierung: 27.01.2016

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